Wiener Angst

Irgendwas stimmt nicht in Wien. Hinfort die heilige Ruhe vergangener Zeiten, mag sie auch nur eine scheinbare gewesen sein. Der Praterstern ist schon längst Chicago geworden, die U6 mitsamt den dazugehörigen Stationen sind ähnlich berüchtigt wie die New Yorker U-Bahn in den 1980ern und gestern Nacht wurde am Brunnenmarkt eine Frau mit einer Eisenstange erschlagen (also just in jener Gegend, die seit der frappanten Zunahme öffentlichen Rauschgifthandels in Sachen Sicherheitsgefühl eine Art Cousin vom Praterstern ist).

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Warum die Menschen FPÖ wählen

Die Bundespräsidentschaftswahlen bestätigen eine schon seit geraumer Zeit bestehende Polarisierung: Die FPÖ gegen „die anderen“, die sich bei heiklen Themen zu einer Art Einheitspartei verschmolzen haben. Was sie für viele so attraktiv macht – siehe dazu etwa die Reaktionen auf die Vergewaltigung einer 21-jährigen Studentin durch drei afghanische Asylwerber am Wiener Praterstern und die damit einhergehende Frage der Abschiebung und Bestrafung straffälliger Asylwerber.

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