Es wird mal wieder zurückgetreten. Und weiter?

Es wird mal wieder zurückgetreten. Die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner „wechselt“ nach Niederösterreich. Und der isländische Premier Sigmundur Davíð Gunnlaugsson (copy paste, eh klar) ist jetzt nach einem etwas absurden hin- und her dann doch abgetreten, worin viele einen ersten großen Erfolg der #panamapapers sehen. Was aus der Nähe weltbewegend wirkt, erscheint aus Meta-Perspektive jedoch herzlich egal.

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Politikerbashing: Lasst das Aussehen raus

Die vom österreichischen Bundesinnenministerium gestern angekündigte Kampagne in Afghanistan hat – wie immer, wenn die Regierung irgendwelche Maßnahmen und Aktionen beschließt – eine Empörungswelle ausgelöst. Darunter befanden sich auch zahlreiche Memes und bearbeitete Fotos, in denen das Aussehen der Innenministerin in den Vordergrund gestellt wurde. So diene Mikl-Leitners Gesicht als beste Abschreckung für potentielle Flüchtlinge beziehungsweise solle man dieses plakatieren, um Österreich für diese unattraktiv zu machen. Wie auch man immer dazu steht :Das Abstellen auf Äußerlichkeiten hat in der Debatte nur wenig verloren.

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