Neue Podcastfolgen

Es tut mir leid, ich schreibe viel zu selten Updates auf meinem Blog. In letzter Zeit habe ich einige Podcastfolgen aufgenommen und veröffentlicht, die ihr auf allen gängigen Plattformen findet. Falls nicht, bitte sagen. Unten sind sie jedenfalls alle aufgelistet (Verweis auf Spotify; nicht ideal, aber als kleiner Podcaster kann man sich den großen Plattformen nur schlecht bis gar nicht verwehren): zu Drohnen- und Rotoberkriegsführung und was das alles mit der europäischen Verteidigung zu tun hat (mit Ulrike Franke vom European Council on Foreign Relations), die Frage, ob früher alles besser war (mit dem großen Paul Lendvai), Orbans Frankenstein-Verfassung (mit meiner Kollegin Eleonora Wagenknecht von der Sigmund Freud Privatuniversität), die Wahlen in Ungarn überhaupt (mit Gabriela Greilinger von der University of Georgia), die dunklen Seiten der Kriegsberichterstattung (mit der Journalistin Solmaz Khorsand), die USA unter der MAGA-Bewegung und wie sie es mit der Religion halten (mit Markus Müller-Schinwald, US-Korresponend für den ORF), die türkische Außenpolitik und wie sie mit dem Irankrieg umgeht (mit Cengiz Günay vom Österreichischen Institut für Internationale Politik), der Nahe Osten im Zeichen des Irankriegs (mit Bente Scheller von der Heinrich-Böll-Stiftung), die europäische Verteidigungsfähigkeit (mit Jana Puglierin vom European Council on Foreign Relations) und die Krise des Völkerrechts im Irankrieg (mit der Rechtsanwältin Arlette Zakarian). Außerdem bin ich endlich mal wieder dazu gekommen, mit meinem Freund Moritz Moser eine Folge in bester Verfassung aufzunehmen.

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Die Pippi Langstrumpf-Neutralität

Österreich hat seinen Luftraum für Überflüge des US-Militärs in den Iran gesperrt. Allerdings durften zwei seiner Flugzeuge zur „elektronischen Kriegsführung“ über das Vereinigte Königreich durch Österreich zu einer Militärbasis in Griechenland fliegen. Auch das verletzt die Neutralität. Österreich versucht mal wieder, sich die Neutralität so zu machen, wie sie uns gefällt (ich nenne das die Pippi Langstrumpf-Doktrin).

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Iran und das ius post bellum: Warum ich gegen diesen Krieg bin

Trump und seine Getreuen haben einen Krieg vom Zaun gebrochen, ohne über den „Tag danach“ nachzudenken: Also darüber, welche Auswirkungen er auf den Iran, seine Bevölkerung, die Region, Europa und letztlich die USA selbst haben könnte. Und selbst wenn – sonderlich elaboriert dürften die Überlegungen nicht gewesen sein.

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Neue Podcastfolge: Iran und Regime Change (mit Hessam Habibi Doroh von der Landesverteidigungsakademie).

Die USA schließen Bodentruppen im Iran nicht aus, wollen aber kein „nation building“; alle, die Trump als Chamenei-Nachfolger im Auge hatte, sind getötet worden; der Iran schlägt um sich wie ein Ertrinkender und könnte die Region destabilisieren; und Europa muss mit Anschlägen und afghanischen Flüchtlingen rechnen. Ich habe im Rahmen meines Podcasts mit Hessam Habibi Doroh über den Irankrieg und seine Auswirkungen gesprochen.

Iran: Regime Change, humanitäre Intervention, Responsibility to Protect?

Ein paar Worte zum Iran, dem Gewaltverbot, der Responsibility to Protect und Regime Change. Zumal das Thema meiner Doktorarbeit war und auch wenn manche meinesgleichen gern diffamieren, weil sie das Völkerrecht nicht verstehen oder es Regeln beinhaltet, die ihnen nicht gefallen. Aber gut, sei’s drum.

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