Mein liebstes Denglish

Wenn Österreicher oder Deutsche im Ausland zum Englischen genötigt werden, kann das durchaus üble Folgen haben. Andererseits muss man „Denglisch“ bisweilen einfach lieben. Ein paar Zitate für die Ewigkeit.

Die Sprache ist ein wunderbares Werkzeug, insbesondere für Juristen. Wenig verwunderlich, dass große Autoren wie Franz Kafka diesem Berufsstand entsprungen sind. Nur funktioniert das eben oft nicht mehr so gut, wenn man die sicheren Bahnen der Muttersprache verlassen werden. Ein paar Kleinodien meiner letzten Gelegenheiten, Österreicher (und Deutsche) auf Englisch zu hören.

– „do you want a train from my cigarette?“ für „willst du einen Zug von meiner Zigarette“ (fast schon dichterisch(´)

– „we come to seventh“ für „wir kommen zu siebt“

– „can you?“ für „kennst du?“

– „at home we have no more“ für „daheim haben wir noch mehr“

– „for Christmas I became a Snowboard“ (für Deutschsprachige wohl selbsterklärend)

– „I went up the upstairs“ (ebenfalls wohl selbsterklärend)

– „this goes on no cowskin“ (einfach mal eben das Wienerische „das geht auf keine Kuhhaut“ 1:1 übersetzen)

– „Bodybag“ für Umhängtasche (beim Hofer gab es das vor ein paar Jahren. Zur Erläuterung: Ein „Bodybag“ ist ein Leichensack)

 

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