Julian Assange wurde heute nach fast sieben Jahren Aufenthalt in der ecuadorianischen Botschaft verhaftet. Eine komplexe politische Saga geht ihrem Ende entgegen.
Kategorie: Völkerrecht
Baschir vor dem Internationalen Strafgerichtshof?
Mit dem unfreiwilligen Rücktritt von Sudans Präsidenten Omar al-Baschir (er war seit 30 Jahren an der Macht) wird gemutmaßt, ob die neue (Übergangs-)Regierung ihn an den Internationalen Strafgerichtshof ausliefern könnte. Allzu große Hoffnungen sollte man sich aber nicht machen.
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April 1994: Der Völkermord in Ruanda
Sometimes in April. Dieser Tage gedenkt Ruanda dem Völkermord an den Tutsi vor 25 Jahren. Gemeinsam mit Srebrenica die größte Wunde in der Geschichte der Vereinten Nationen.
WTO zum Fall Russland gegen Ukraine
Es war eine historische, mit Spannung erwartete Entscheidung: wie wird die WTO (genau genommen das zuständige Panel, wir befinden uns noch in der ersten Instanz) mit der russischen Berufung auf nationale Sicherheitsinteressen umgehen? Ein Fall, der auch wegen der US-Zölle auf Stahl und Aluminium, die von Trump ähnlich gerechtfertigt werden, bedeutsam ist. Die Panel-Entscheidung dürfte Trump jedenfalls nicht freuen.
muss Assange nun die ecuadorianische Botschaft (wirklich) verlassen?
Seit geraumer Zeit liest man immer wieder, dass Julian Assange bald die ecuadorianische Botschaft in London verlassen muss. Ecuador selbst sagt zu den jüngsten Meldungen darüber jedenfalls nichts. Sollte das passieren, ist es aus Sicht des Völkerrechts vor allem spannend, ob die britische Polizei in die Botschaft darf oder ob er die Botschaft freiwillig verlässt, um sich draußen festnehmen zu lassen. Beides wäre möglich.