„Völkerrecht und andere Dinge, an die man heute lächelnd denkt“ (aus der Strudlhofstiege)

Vor Kurzem habe ich endlich mit Heimito von Doderers Roman Die Strudlhofstiege begonnen und sogleich ein schönes Zitat zu Jus-Studium, Diplomatie und Völkerrecht gelesen:


„Der Legationsrat Semski war ein Pole, der das Wienerische der guten Gesellschaft von ehemals sprach, Sohn eines polnischen Adligen, der Vater hatte dem österreichischen Diplomaten-Korps der kaiserlichen Zeit angehört, und so war denn der Sohn, Stephan hieß er, gleichfalls in seiner Jugend dort eingetreten, nämlich zunächst am Ballhausplatz in’s Ministerium des Äußeren, nach dem üblichen Jus-Studium, ohne Doktorat, versteht sich, und dem einjährigen Kursus mit ‚Völkerrecht‘ und anderen Dingen, an die man heute lächelnd denkt.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s