„Wir“ und die Gewalt: Aus den Augen, aus dem Sinn?

Die in hiesigen Breiten vorherrschende Haltung zur Gewalt hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Früher oftmals glorifiziert, wird sie heute verpönt oder verdrängt. Unter der Oberfläche brodelt es aber weiter. Das zeigt sich insbesondere am Umgang mit der Flüchtlingskrise und dem Grenzschutz.

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Wiener Angst

Irgendwas stimmt nicht in Wien. Hinfort die heilige Ruhe vergangener Zeiten, mag sie auch nur eine scheinbare gewesen sein. Der Praterstern ist schon längst Chicago geworden, die U6 mitsamt den dazugehörigen Stationen sind ähnlich berüchtigt wie die New Yorker U-Bahn in den 1980ern und gestern Nacht wurde am Brunnenmarkt eine Frau mit einer Eisenstange erschlagen (also just in jener Gegend, die seit der frappanten Zunahme öffentlichen Rauschgifthandels in Sachen Sicherheitsgefühl eine Art Cousin vom Praterstern ist).

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