Korea ist geteilt und bei der deutschen Wiedervereinigung wurde juristisch die DDR einverleibt und Costa Rica und die Schweiz verfolgen unterschiedliche Neutralitätskonzepte.
Weiterlesen „WM und Völkerrecht: Wiedervereinigung und Neutralität“
Recht. Politisch. International. Gerne auch die Niederungen des Inneren.
Korea ist geteilt und bei der deutschen Wiedervereinigung wurde juristisch die DDR einverleibt und Costa Rica und die Schweiz verfolgen unterschiedliche Neutralitätskonzepte.
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Zum „diplomatischen Asyl“ von Julia Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London gibt es einen Vorläufer aus Panama: Der ehemalige Diktator Noriega ist nach dem US-Einmarsch 1989 in die apostolische Nuntiatur des Heiligen Stuhls in Panama City geflüchtet. Weil die USA deren Unverletzlichkeit respektierten, haben sie ihn unter anderem mit lauter Rockmusik beschallt. 10 Tage später war er draußen.
Die Sache wurde übrigens in einer Simpsons-Folge (Don’t steal this episode) aufgegriffen:
Südkorea und Mexiko haben eine zentrale Gemeinsamkeit: Ihre jeweiligen politisch enorm aufgeladenen Grenzen. Die demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea ist alles andere als entmilitarisiert, sondern eine der am strengsten bewachten Grenzen der Welt, Südkorea setzt dabei sogar möglicherweise vollautonome Kampfroboter (den SGR-A1) ein. Zur Grenze zwischen Mexiko und den USA hat Trump indes wohl schon alles gesagt.
Portugal hat bis ins 17. Jahrhundert marokkanisches Gebiet kontrolliert, Uruguay ist für die Staatseigenschaft bedeutsam, die Saudi-Arabien Israel verwehrt und in den 1970erjahren waren der Iran und Spanien jeweils in einem bedeutenden IGH-Fall involviert.
Kolumbien und Japan waren beide in bekannte WTO-Fälle involviert, Polen und Senegal sind durch zwei aufeinanderfolgende Aufstände zeitlich verbunden und Russland und Ägypten haben vor einigen Monaten einen 30 Milliarden $ Deal zur Errichtung eines Atomkraftwerks abgeschlossen.